Druckansicht der Internetadresse:

Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Geographisches Institut

Seite drucken
Moremi-Botswana

Studieninteressierte

Sie interessieren sich für ein Studium im Bereich Geographie und wollen nähere Informationen dazu? Sie sind sich noch nicht sicher, ob Sie ein Lehramts- oder ein Bachelor-Studium in diesem Bereich absolvieren wollen?

Sie möchten wissen, womit sich Absolventinnen und Absolventen geographischer und verwandter Studiengänge beschäftigen? Sie fragen sich, ob Sie ein Studium im Bereich der Geographie an der Universität Bayreuth aufnehmen sollen?

Dann sind Sie hier richtig!

Folgende Studiengänge können Sie bei uns studieren:

Womit beschäftigt sich die Geographie?
Einklappen

Die Geographie stellt ein Bindeglied zwischen Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften dar. Deshalb gliedert sie sich in die beiden großen Bereiche:

  • Physischen Geographie, die sich beispielsweise mit Fragen der Landschaftsentwicklung oder der Klimaveränderung beschäftigt
  • Humangeographie, die beispielsweise Fragen zur Bevölkerungs-, Kultur-  oder Wirtschaftsgeographie bearbeitet.

Selbstverständlich sind diese beiden Bereiche eng miteinander verzahnt, so dass Geographinnen und Geographen nachhaltige Beiträge leisten können, um raumbezogene Probleme zu lösen.Die Geographie in Bayreuth weist einen engen Bezug zur Afrikaforschung auf, die seit ca. 30 Jahren ein zentrales Profilfeld Universität Bayreuth ist.

Welche geographischen Studiengänge kann ich studieren?
Einklappen

Alle am Geographischen Institut angebotenen Studiengänge sehen Sie in dem rechten, grau hinterlegten Bereich. Über den dortigen Link erhalten Sie jeweils ausführliche Detail-Information zu dem jeweiligen Studiengang.

Wenn Sie sich (noch) nicht zwischen einem Bachelor- und einem Lehramtsstudium entscheiden wollen, empfehlen wir Ihnen den innovativen Bachelor-/Master-/Staatsexamen-Abschluss, der Ihnen attraktive Chancen auf dem Arbeitsmarkt außerhalb der Schule eröffnet.

Wo arbeiten Absolvent_innen geographischer Studiengänge?
Einklappen

Im Laufe Ihres Studiums legen Sie studienbegleitend Ihre Modulprüfungen ab und erhalten so am Ende den berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss. Berufsfelder von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Geographie“ sind z.B. Umweltbehörden, Planungsbüros oder Wirtschaftsförderung. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Geographische Entwicklungsforschung Afrikas“ sind z.B. in der Entwicklungszusammenarbeit oder in internationalen Organisationen wie Weltbank oder Organisation der Vereinten Nationen tätig. Auch das Lehramts-Studium enthält studienbegleitende Prüfungen, schließt aber mit Ende mit einer Staatsexamensprüfung ab; das typische Berufsfeld ist die Schule, aber mit dem innovativen Bachelor-/Master-/Staatsexamen-Abschluss eröffnen sich Ihnen ebenfalls die o.g. Berufsfelder. In allen Studiengängen ermöglicht das im Lehrplan verankerte Berufspraktikum erste praktische berufliche Erfahrungen.
Last but not least können Sie ein Master-Studium anschließen, gerne natürlich in einem der beiden hier am Geographischen Institut angebotenen Studiengängen: Humangeographie – Stadt- und Regionalforschung und Physische Geographie. Anschließend ist auch eine Promotion möglich. Hierfür bietet die Universität Bayreuth mit der „University of Bayreuth Graduate School“ ein strukturiertes Promotionsprogramm an, an dem das Geographische Institut mit dem Promotionsprogramm „Raum und Gesellschaft“ innerhalb der Graduiertenschule BayNat beteiligt ist.

Das sagen GEFA und Geographie Alumni über das Studium:

alev-coban_passfoto-001-2-120x120Nach meinem GEFA-Studium arbeitete ich für das Ökumenische Netz Zentralafrika und organisierte Veranstaltungen für Eine Welt - Eine Zukunft. Es zog mich jedoch wieder an die Uni und so absolvierte ich den Master Geographien der Globalisierung – Märkte und Metropolen in Frankfurt am Main. Inzwischen promoviere ich als Teil des interdisziplinären Graduiertenkollegs Infrastructures in Transition: The Case of African Cities und erforsche technologisch innovative Orte in Nairobi. Im Nachhinein kann ich noch stärker beteuern, dass der enge Kontakt zwischen Dozierenden und Studierenden und die überschaubare Größe der Seminarteilnehmer*innen innerhalb GEFAs einzigartig ist. Auch macht die Vielfalt der Studieninhalte GEFA aus: es gibt sozialwissenschaftliche, naturwissenschaftliche, juristische und auch praktische Themen. Nichts desto trotz haben mir schon immer die eigenständig durchgeführten Forschungen gefallen – sei es zu Obdachlosigkeit in Nürnberg, zu Trommler*innen und Tänzer*innen auf dem Afrika-Festival in Würzburg oder zu Händler*innen am Busbahnhof in Arusha – ich habe immer tolle fachliche Unterstützung, kritische Reflexion und Empathie von Dozierenden und Mitstudierenden erlebt. Auch als Berlinerin muss ich zugeben, dass Bayreuth überraschenderweise wirklich ein perfekter Ort für jegliche Interessen an Afrikabezogenen Kontexten ist. (Alev Coban, Doktorandin an der Goethe-Uni Frankfurt)

roth-120x120Ich habe mich in meinem GEFA-Studium in Bayreuth und auch in meinem Master in Human Rights an der London School of Economics and Political Science (LSE), auf juristische Themen im internationalen Kontext konzentriert. GEFA in Kombination mit dem Nebenfach Recht in Afrika war dabei unglaublich wertvoll. Diese Kombination gibt es nur an der Universität Bayreuth. Nach der Uni habe ich zwei Jahre als Projektmanagerin der Hans Seidel Stiftung in Ghana gearbeitet und bin seit Anfang 2015 deren Büroleiterin. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auch weithin in juristischen Themengebieten wie z.B. regionale Rechtsstaatlichkeit in Westafrika. GEFA ist vielleicht ein etwas verrückter Studiengang, aber für Menschen, die auch außergewöhnliche Dinge in Ihrem Leben vorhaben, genau das richtige. (Christiane Roth, Büroleiterin Hans Seidel Stiftung in Ghana)

tylle-120x120Es gibt wohl kaum ein so vielfältiges wie spezifisches Studium wie GEFA. Zur Aufnahmeprüfung bin ich mit einer Mappe Arbeitsproben erschienen, wie man sich für künstlerische Studiengänge bewirbt. Ich wollte in den Fotojournalismus und hatte mir GEFA ausgesucht um eine bestmögliche Grundlage in Sachen Politik und Wirtschaft Afrikas zu bekommen. „Von Entwicklungszusammenarbeit halte ich nicht viel – aber das Afrikabild in den Medien, das will ich verändern.“, war mein Statement. Ich wurde genommen. Nach dem Studium arbeitete ich ein paar Jahre als freier Fotojournalist in Ostafrika für diverse Nachrichtenagenturen. Heute bin ich bei corbis images unter Vertrag. Irgendwie weckt GEFA aber auch immer noch ganz neue Interessen – bei mir war es GIS. Schließlich habe ich dann noch einen Master in Geoinformatik gemacht und arbeite nun als GIS Projektmanager bei WE Consult, einem Beratungsunternehmen im Wassersektor im östlichen und südlichen Afrika. Bei der Arbeit mit und für Klienten aus Politik, Wirtschaft und EZ profitiere ich noch immer von den im GEFA-Studium vermittelten Methoden und Fachkenntnissen. Das Beste an GEFA ist das enge Netzwerk der GEFAs, sowohl Absolventen und Dozenten – noch lange über das Studium hinaus. Ein GEFA ist man nicht nur für das Studium, GEFA bleibt man für immer. (Yannick Tylle, GIS Consultant)

Weitere Absoventen- und Absolventinnenporträts des Studiengangs Geographische Entwickluingsforschung Afrikas finden Sie auf der Internetseite des Studiengangs für Studieninteressierte.

weydenhammerIch habe 2007 mit dem Bachelor-Studium der Geographie an der Uni Bayreuth begonnen und wählte als Vertiefungsbereich die Humangeographie. Während des Studiums habe ich verschiedene Praktika im Bereich der Regionalentwicklung absolviert und war unter Anderem bei der Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR beschäftigt. Dort wurde ich nach Abschluss meiner Bachelorarbeit, in der verschiedene Wohnformen in chinesischen Städten untersucht wurden, fest angestellt. Im Fördervorhaben „Bioenergieregion Bayreuth“, welches vom Regionalmanagement koordiniert wird, bin ich als Projektmanagerin tätig. Ziel des Vorhabens ist es, die Nachfrage nach Bioenergie in der Region Bayreuth zu steigern, die Bioenergieerzeugung umweltfreundlicher zu gestalten und den Informationsgrad zum Thema zu erhöhen. Dies geschieht durch verschiedene Projekte, beispielsweise in den Bereichen Umweltbildung an Schulen oder Öffentlichkeitsarbeit. (Anne Weydenhammer)

fallerIch habe von 2006 bis 2011 in Bayreuth Geographie noch im Diplom-studiengang studiert. In meiner Abschlussarbeit beschäftigte ich mich mit Fragen der regionalen Governance im Zuge der Energiewende am Beispiel der Region Greater Manchester in England. Für 3 Monate befand ich mich dafür auf Feldforschung in England, finanziell gefördert vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst). Meine Diplomarbeit wurde in der Reihe Bayreuther Geographische Arbeiten unter dem Titel “Regional Governance und Regionale Strategiebildung. Steuerungsmöglichkeiten für die Energiewende am Beispiel der Region Greater Manchester, UK” veröffentlicht. Die letzten drei Semester meines Studiums jobbte ich in einem Bayreuther Kommunalberatungsunternehmen und unterstütze die Erarbeitung von Klimaschutzkonzepten sowie einer Studie zur Energiewende in Nordostbayern. Seit dem Studienabschluss arbeite ich an der Universität Luxemburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. In meiner Doktorarbeit untersuche ich wirtschaftsgeographische Aspekte von erneuerbaren Energien, insbesondere räumliche Dimensionen der Bioenergieerzeugung. (Fabian Faller)

schnabelNach dem Bachelorstudium der Geographie an der Universität Bayreuth habe ich anschließend auch den Master mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie absolviert. Meine Masterarbeit, betreut von Prof. Miosga und Dr. Everts, beschäftigte sich mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von Windenergieanlagen aus diskurstheoretischer Perspektive. Es wurde gezeigt, dass die vorherrschende Meinung, dass Windkraftanlagen nicht in die natürliche Landschaft passten, gesellschaftlich konstruiert ist und sich nicht auf Grund von objektiven Kriterien erklären lässt. Nach dem Studium arbeite ich nun als Projektleiter bei der Energievision Frankenwald e.V., wo ich zusammen mit einem anderen Bayreuther Geographen 25 Bioenergiedörfer bei der Entwicklungvon alternativen Energieformen betreue. (Johannes Schnabel)

muehlenbrockNach dem Bachelorstudium der Geographie in Würzburg wechselte ich für das Masterstudium Humangeographie – Stadt und Regionalforschung (Schwerpunkt Naturschutz) nach Bayreuth. Praktische Erfahrungen sammelte ich während meiner gesamten Studiumszeit in verschiedensten Bereichen – Stadtplanungsamt Landsberg a.Lech, Deutscher Wetterdienst, Ingenieurbüro für Hochwasserschutz. Nach dem 3. Mastersemester arbeitete ich ein weiteres Semester als Praktikantin bei Green City Energy AG im Bereich Projektentwicklung Windenergie. Dieses Praktikum beeinflusste auch die nachfolgende thematische Ausrichtung der Masterarbeit. Diese befasste sich mit den kommunalen Steuerungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie in Bayern. Anhand von Fallbeispielen aus Bayern wurde aufgezeigt, über welches Potenzial Kommunen beim Ausbau der Windenergie verfügen und inwiefern sie als Schlüsselakteure bei der Energiewende fungieren. Nach dem Abschluss des Studiums Mitte 2014 startete ich mit einem Job als Projektentwicklerin bei Green City Energy (Regionalbüro Bayreuth) in das Berufsleben. Das Tätigkeitsfeld umfasst dabei neben der Akquise von neuen Wind-Projekten insbesondere die Zusammenstellung aller notwendigen Unterlagen für einen Genehmigungsantrag nach Bundesimmissionsschutzgesetz bei den zuständigen Landratsämtern. Dabei sind vor allem raumplanerische Grundlagen (Regionalplanung, FNP, BP) als auch PC-Kenntnisse (AutoCAD, GIS, WindPro) notwendig. Auch ein Interesse an rechtlichen Rahmenbedingungen (Pachtverträge mit Eigentümern), technischen Aspekten (Funktion und Ausmaß einer Windenergieanlage), naturschutzfachlichen Voraussetzungen (Artenschutzrechtliche Prüfung der Windeignungsgebiete) sowie wirtschaftlichen Gesichtspunkten (Wirtschaftlichkeitsberechnung von Windenergieanlagen) istv on Vorteil für dieses rundum interdisziplinäre und abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld. (Lena Mühlenbrock)

Was spricht für Bayreuth als Studienort?
Einklappen

Die elf Professuren des Geographischen Instituts decken die gesamte Breite des Fachs ab, und zu  den Lehrpersonen haben Sie von Anfang an einen persönlichen und intensiven Kontakt. Die Studienkoordinatorin  ist Ihre zentrale Ansprechparterin, sie kümmert sich um einen reibungslosen Studienablauf. Die Studierendenzahlen am Geographischen Institut in Bayreuth sind überschaubar, so dass Sie in kleinen Gruppen und in der Regel in Ihren Wunsch-Lehrveranstaltungen studieren. Fast alle Lehrveranstaltungen finden im Gebäude der Geowissenschaften statt, so dass Sie auch zur Bibliothek, zu PC-Pools und zur Mensa kurze Wege haben. Darüber hinaus hat die Stadt Bayreuth ein relativ gutes Wohnungsangebot zu günstigen Preisen und insgesamt niedrige Lebenshaltungskosten zu bieten. Auch ist das Freizeitangebot in Stadt und Umland attraktiv.

An wen können Sie sich mit Fragen wenden?
Einklappen

Wenn Sie Fragen haben, die Sie mit Hilfe der Informationen auf unseren Inernetseiten nicht beantworten können, wenden Sie sich an die Studienkoordination.

 


Verantwortlich für die Redaktion: Jasmin Samimi

Facebook